Samstag, 31. März 2012

Vorfreude und Zweifel passen einfach nicht zusammen.

Hey Leute, zur Zeit denke ich einfach nur so gut wie IMMER an das Jahr, was ich in Amerika verbringen werde. Ich denke daran, wie ich begonnen habe mit dem Gedanken zu spielen, eventuell ins Ausland zu gehen, wie ich mich beworben habe, das Auswahlgespräch hinter mich gebracht habe, alle Formulare ausgefüllt habe. Das alles hat so viel Zeit in Anspruch genommen und ich war so erpicht darauf das unbedingt zu machen. Wie glücklich ich war, als der Brief in Haus geflattert kam, dass mich YFU ins Programm aufnimmt. Supergenial. Klar, das ist natürlich jetzt immernoch so. Ich freue mich total auf die ganzen Erfahrungen, die ich machen werde und ich bin mir sicher, dass das das beste Jahr wird, was ich in meinem bisherigen Leben erleben werde. Jedoch sickern ab und zu auch Zweifel durch, aber da bin ich warscheinlich nicht die einzige, der das so geht. Die Zeit vergeht rasend schnell. Ich mein, morgen ist schon wieder April und es ist einfach nur so verdammt wenig Zeit, bis es endlich los geht. Ich weiß gar nicht wie man das Gefühl beschreiben soll, wie ich mich fühle. Ich entwickle eine riesige Vorfreude, auf das, was mich erwartet. Gleichzeitig bin ich aber auch traurig, was ich alles zurücklassen werde und manchmal zweifle ich an der Entscheidung, dass weggehen gut ist. Denke ich darüber nach, dass ich meine Freunde, die mir alle so ans Herz gewachsen sind zurücklasse, meine Familie und einfach nur alles, was ich in Deutschland habe, dann wird mir schon ein bisschen mulmig zu Mute. Man kann natürlich nicht sagen, dass ich mich dazu entschieden habe und ich mit den "Konsequenzen" leben muss. So ist es ja nicht. Es ist ja keine Bestrafung. Es ist einfach nur total verrückt und super, dass mir so eine Möglichkeit gegeben wird und ich bin darüber auch unendlich dankbar. Eigentlich weiß ich überhaupt nicht, was ich fühlen soll. Ich glaube, es ist besser, wenn ich einfach versuche, noch nicht an die ganzen Abschiede zu denken, das wird mir wohl am meisten zu schaffen machen. Die Zeit rast und rast und ich sehe mich jetzt schon im Flieger sitzen, auf die andere Seite der Welt. Und es wird bestimmt legen...wartet, es kommt gleich, där! In diesem Sinne, Saskia. (:

5 MONATE.

Hey hey hey (: Ich habe mir gedacht, ich melde mich mal wieder. Also, was gibts Neues bei mir? Da ich im Internat wohne, bin ich nur am Wochenende (wenn überhaupt) zu Hause. Mittlerweile, wenn die Schule zu Ende ist, nehme ich mein Handy und rufe zu Hause an, mit der unbändigen Hoffnung, dass doch vielleicht endlich ein Brief von YFU gekommen ist. Ich wünsche mir doch so sehr, dass ich endlich eine Gastfamilie bekomme...und dann war da wirklich ein Brief. Das war letzte Woche Mittwoch oder so. Leider kam ich erst Samstag nach Hause und musste mich unter unerträglicher Spannung diese drei weiteren Tage quälen, bis ich den Brief endlich in der Hand hielt und ihn einfach nur aufriss. Was stand drin? "VOICE RECORDING". Aargh. Bei diesem "Voice recording" musste ich eine maximal einminütige Nachricht an meine zukünftige Gastfamilie aufnehmen, in der ich gesagt habe wer ich bin, was ich so mache, warum ich nach Amerika will und so weiter. Mal davon abgesehen, dass das alles schon in den Bewerbungsunterlagen und im Hostfamilyletter drin stand...aber gut! Was tut man nicht alles. Außerdem war's ja nicht so ein riesiger Aufwand. Weiterhin warte ich gespannt auf eine Einladung für die Vorbereitungstagung (VBT). Ich bin jetzt schon aufgeregt, auch wenn ich mir noch gar kein Bild davon machen kann. Alles zu seiner Zeit. Ansonsten gibts eigentlich von meinem Vorhaben des Auslandsjahres nichts Neues. Aber sobald ich etwas Neues weiß, werdet ihr es natürlich erfahren. (: Liebe Grüße, Saskia

Sonntag, 11. März 2012

Yay! Nur noch 5 Monate!

Hallihallo! Es gibt Neuigkeiten! Also, letztens kam mal wieder nach einer langen Durststrecke, ein Brief von YFU ins Haus geflattert. Diesmal war es ein ziemlich großer Brief und als ich ihn öffnete waren darin eine grüne Mappe und noch ganz viel weiteres Rumgefriemel. In der grünen Mappe waren unendlich viele Informationen. Zum einen ein dickes Dokument nur über das Amerikanische Schulsystem, was ich sehr interessant fand, da Dinge darin standen, die man so noch gar nicht gewusst hat. Ansonsten waren in der grünen Mappe noch Infos über die Gastfamilien, das Visum, Taschengeld und noch viel mehr so dass ich bestimmt zwei Stunden damit verbracht habe die Informationen in mich hineinzuschlingen. Ansonsten war noch etwas dabei wo man seine Noten vom Halbjahr eintragen musste und ein Dokument was der Englischlehrer ausfüllen musste. Aber irgendwie...ich weiß nicht, bei mir in der Schule sind alle irgendwie ziemlich verpeilt und kriegens einfach nicht hin. :D Na ja, was solls. Man kann nur hoffen, dass bald mal wieder ein Brief kommt in dem steht, dass ich eine Gastfamilie habe. Das wär's doch! Also bis dahin, das Krümelmonster