Dienstag, 17. Juli 2012

Visum!

Am letzten Freitag war es also so weit. Der Termin, vor dem ich mich die ganze Zeit gefürchtet hatte. Ich musste aufs Konsulat. Aufs amerikanische Konsulat nach Frankfurt. Dies bedeutete: Ich musste um halb fünf aufstehen damit ich um viertel sechs zu Hause losfahren konnte. Meinen Termin hatte ich um acht, aber man sollte schon eine viertel Stunde eher da sein, es hätte sich natürlich noch was verschieben können. Dort war dann eine äußerst lange Schlange in der man sich einreihen musste. Während ich wartete und mich langweilte, kam ein äußerst komischer Vogel, der behauptete, er sei von Barack Obama eingeladen worden und er "geht da jetzt mal voll fett hin." In der Schlange habe ich dann einen anderen Austauschschüler kennengelernt, mit dem ich das Prozedere dann gemeinsam absolviert habe. Weiterhin solltet ihr noch wissen: Bringt am besten nichts mit zum Konsulat. Nichts. Außer eure Unterlagen. Ihr müsst sowieso alles abgeben. Macht also keinen Sinn. Ihr könnt euch die Sachen danach, wenn ihr fertig seid, natürlich wieder abholen, aber das hin und her hält eben auf. Als man dann dran war, wurde man draußen aufgerufen zu einem Fenster zu gehen. Es gab zwei Fenster. Die Person, die dahinter saß, wollte deine Unterlagen und hat kontrolliert ob du alles dabei hast. Hattest du alles dabei, wurdest du zur nächsten Station geschickt, die immernoch draußen war. Dort musste man eben alles abgeben, was nicht mit rein durfte. Dann ist man in das Gebäude gegangen und das war wie auf dem Flughafen. Tasche durch einen Scanner, man selbst durch ein Pieps-Ding, dann wurde man abgetastet und wenn alles okay war ist man zum nächsten Gebäude gelaufen. Dort bekam man innen einen Zettel wo eine Nummer drauf stand, mit der man aufgerufen wurde. Das erste mal wurde ich nach einer viertel Stunde aufgerufen und musste der Frau alle Unterlagen geben. Die hat die dann eingesackt. Außerdem wurden meine Fingerabdrücke genommen. Ich setzte mich wieder hin und unterhielt mich, bis ich das nächste Mal aufgerufen wurde. Am nächsten Schalter wurde man ein paar Dinge gefragt und wenn alles klar war, dann durfte man auch schon wieder gehen. Ehrlich gesagt habe ich mir das alles viel schlimmer und ernster vorgestellt. Eigentlich war das echt ein Klacks, sieht man von der ganzen Vorarbeit im Internet ab. Für alle, die Angst haben sollten: Kein Stress. Ist echt alles super dort. Die Leute helfen einem auch gern weiter und man selber muss nicht allzu viel machen. :P Neue Informationen über meine Gastfamilie oder überhaupt wo ich hinkomme habe ich leider immernoch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass ich diese Informationen baldigst bekommen werde. Liebste Grüße, Saskia